Künstliche Fingernägel

Wer als Frau kein gepflegtes Äußeres an den Tag legt, wird nicht nur unter ihresgleichen ein wenig mitleidig angeschaut. Bereits als junge Teenager werden erste Schminkversuche unternommen, die mal gut, mal auch weniger gut gelingen.

Aber spätestens im beruflichen Alltag nimmt das Aussehen einer Frau einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Frauen in zunehmendem Maße auch künstliche Fingernägel auf ihre Finger setzen, sind doch fast 80 % aller Frauen mit dem Aussehen ihrer Fingernägel nicht zufrieden.

Hat man früher zum Aufsetzen von künstlichen Fingernägeln ein Nagelstudio aufsuchen müssen, so sind diese Produkte heute in Drogerieketten günstig zu erwerben und mit ein wenig Geschick steht das Ergebnis dem Ergebnis eines Profis in nichts nach.

Beim Auftragen von künstlichen Fingernägeln unterscheidet man zwischen Gel und Arcryl. Welcher der bessere Kunstnagel ist, ist eher eine Frage des Preises als die des Geschmackes. Acrylnägel sind bedeutend teurer als Gelnägel haben aber den Vorteil, dass sie wesentlich härter und unempfindlicher sind als Gelnägel.

Um einen künstlichen Fingernagel aufzusetzen, muss der Naturnagel zuerst gekürzt und die obere Schicht leicht abgerauht werden. Danach wird der sogenannte Tip, eine aufgesetzte Spitze daraufgesetzt, auf die dann der künstliche Fingernagel aufgesetzt wird.
Bei einem Gelnagel werden die unterschiedlichen Gelschichten nach und nach auf den Tip aufgetragen und anschließend unter UV-Licht ausgehärtet.

Ein künstlicher Fingernagel macht den gesamten Nagel fast 70 Mal stabiler als es der Naturnagel ist. Da die Naturnägel aber weiter wachsen, können unschöne Lücken zwischen Fingeransatz und Kunstnagel entstehen, die einer regelmäßigen Nachbehandlung bedürfen.